Staubsauger Kaufberatung – Was ist bei einem Kauf zu beachten?

Welchen Staubsauger benötige ich? Einen mit Beutel oder einen ohne? Einen Akkusauger oder lieber einen saugkräftigen Staubsauger? Einen Sauger gegen hartnäckigen oder einfach nur einen gegen gewöhnlichen Schmutz?
Beantworten Sie die vorgegebenen Fragen um sich Klarheit zu schaffen und den idealen Staubsauger für sich selber zu finden. Nähere Informationen zu den Staubsaugertypen finden Sie hier.

Den folgenden Fragebogen habe ich erstellt, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, den perfekten Staubsauger für sich zu finden.

Beantworten Sie dazu einfach ganz unverbindlich die folgenden Fragen und wählen Sie dabei jeweils die am besten passende Antwort aus. Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus, sprich beantworten Sie bitte alle Fragen.

1) Wie groß ist Ihre Wohnung?

 Groß (mehr als 100 qm)
 Mittelgroß (50-100 qm)
 Klein (weniger als 50 qm)

2) Wie sehr ist Ihr Haushalt von Schmutz betroffen?

 Stark
 Mittel
 Leicht

3) Wie oft saugen Sie

 Mindestens einmal am Tag
 1-3-mal in der Woche
 Weniger als einmal in der Woche

4) Haben Sie Haustiere?

 Ja
 Nein

5) Sind Sie allergisch gegen Hausstaub oder Pollen?

 Ja, sehr
 Ja, ein wenig
 Gar nicht

6) Welche Oberflächen befinden sich in Ihrer Wohnung?

 Teppich
 Laminat
 Parkett
 Stein

7) Saugen Sie Ihre Möbel?

 Ja
 Nein

8) Suchen Sie ein Gerät, das sich auch zum Saugen von Autos eignet?

 Ja
 Nein

9) Befinden sich Treppen in Ihrer Wohnung?

 Ja
 Nein

Hinweis:

Diese Staubsauger Kaufberatung dient lediglich zur Orientierung, welche Staubsauger ich Ihnen empfehlen kann. Informieren Sie sich genauer, indem Sie die einzelnen Testberichte lesen oder die Rasierer in der Vergleichstabelle miteinander vergleichen.

 Welcher Staubsauger eignet sich für Sie am besten?

Früher war diese Frage leichter zu beantworten, da damals ausschließlich Staubsauger-Modelle mit Beuteln auf dem Markt waren, und es zwischen den Modellen lediglich Unterschiede in der Saugkraft und im Fassungsvermögen des Staubsaugerbeutels gab. Hierbei entstand auch ein großes Missverständnis, denn früher galt: Je höher die Wattzahl, umso stärker die Saugkraft. Ein Irrtum! Denn heutzutage versuchen die Hersteller eine hohe Saugkraft mit einer möglichst geringen Wattzahl zu verbinden, um so eine größere Stromersparnis zu erzielen. Wie lässt sich die Saugleistung messen? Saugleistung wird in mmWS (Millimeter Wassersäule) gemessen. In den meisten Fällen wird jedoch diese Information von dem Hersteller nicht angegeben. Wie erkenne ich zu guter Letzt die Saugleistung? Die Saugkraft habe ich persönlich in einem Praxis-Test auf Herz und Nieren geprüft. Die Information hierzu finden Sie in meiner Vergleichstabelle unter der Kategorie „Wichtigste Kriterien“.

Beutelstaubsauger

Bodenstaubsauger mit Beutel haben in der Regel ein hohes Staubrückhaltevermögen und spezielle Vliesfilter, um Hausstaub und Pollen den Garaus zu machen, dazu lässt sich der Beutel leicht entsorgen, ohne dass viel Staub bei der Prozedur entweicht. Ergo bietet der Beutelstaubsauger die besten Voraussetzungen für Allergiker. Andererseits lässt die Saugkraft nach, je voller der Beutel ist, und die – meist günstigeren – Modelle fressen somit mehr Strom als die beutellosen Staubsauger. Ein weiterer Nachteil sind die laufenden Kosten, die durch den Einkauf von Staubsaugerbeuteln entstehen.
Tipp: Um die Lebensdauer Ihres Staubsaugers zu verlängern, sollten Sie den Abluftfilter – je nach Nutzung – ein- bis zweimal im Jahr säubern (einfach auswaschen und trocknen lassen) oder wechseln, sollten Sie größere Risse oder Löcher vorfinden.

Beutellose Staubsauger

Bodenstaubsauger ohne Beutel liegen aufgrund der Kostenersparnis und Energieeffizienz im Trend. Die Zyklon-Technologie ermöglicht eine konstant starke Saugleistung unabhängig davon, wie voll der Staubbehälter ist. Dieser ist dazu noch schnell und leicht zu entsorgen und die Zeiten der teuren Folgekosten für Staubsaugerbeutel gehören der Vergangenheit an. Leider bringen auch diese hochtechnologischen beutellosen Staubsauger Nachteile mit sich. Zum einen sind die Filtersysteme bei einigen Geräten ein großes Manko, da eingesaugte allergieauslösende Pollen und Milbenkot größtenteils wieder durch das Gebläse ausgeschieden werden. Zum anderen ist beim Ausleeren des Behälters Vorsicht geboten, da der Vorgang von Wechseln und Entleeren des Behälters Staub aufwirbelt, der somit wieder in die Wohnung gelangt.
Für Allergiker eine Pain! Tipp: Leeren Sie Ihren Staubbehälter, wenn möglich immer im Freien oder außerhalb der Wohnung aus, um ein wiederholtes Verstauben zu vermeiden. Auch hier kann man die Lebensdauer strecken, indem man den Hauptfilter abbürstet (auf lösende Klebestreifen und Löcher achten!) und den Abluftfilter säubert oder gar erneuert.

Akkusauger

Akkusauger bieten eine Vielfalt von Vorteilen, sind jedoch in ihrer Nutzung eingeschränkt. Man muss zwischen Akku-/Autostaubsaugern und Handstaubsaugern unterscheiden.
Autostaubsauger eignen sich für den schnellen und kurzen Gebrauch, um kleine gezielte Bereiche -hauptsächlich Ecken, Nischen und Kanten – im eigenen Heim oder im Auto zu säubern. Handsauger sind eine Kombination aus Staub-und Akkusaugern. Sie haben keinen Beutel, sind leicht, haben keinen beschränkten Aktionsradius wie herkömmliche Sauger mit Kabel und eignen sich optimal zum Putzen von schwer zugänglichen Teilstücken in der Wohnung wie Treppen, Decken, unter Flächen über Möbeln oder Gardinen.
Größtes Defizit: Die Laufzeit beträgt nur ca. 15-20 min. und die Sauger sind nicht für groben Schmutz geeignet.

Tipp: Sie legen viel Wert auf Ihr Auto und wollen nicht bei jeder Verschmutzung extra den Münzsauger an der Tankstelle mit viel Geld füttern? Den Krümeln und dem Schmutz im Haushalt wollen Sie den Kampf ansagen?
Dann greifen Sie zu den handlichen Akku-/Autostaubsaugern.
Ihr Haushalt ist eher klein, sperrig, voll mit Möbeln? Oder Ihr handelsüblicher Staubsauger fällt Ihnen während des Saugens zur Last?
Dann empfiehlt sich der Handstaubsauger.


Genauere Daten über die neuartigen Roboterstaubsauger finden Sie hier.